Hallo Ivy,
sorry das ich jetzt erst schreibe, da seh ich erst mal wie wenig ich im Forum bin
.
Zu deinen Fragen, ich versuch dir mal ein paar Übungen zu erklären:
Ansaugübungen:
trinken durch einen Strohhalm (1 Stufe) zum beispiel von ner Capri Sonne, die Strohhalme gibt es in den verschiedensten Längen, je länger desto schwieriger, oder für später die Strohhalme mit Spiralen
dann gibt es für Strohhalme so einen kleinen Trichteraufsatz, womit man kleine Papierstücke ansaugen kann, durch das permanente ansaugen bleibt das Papierstück am Trichter hängen, wenn man den Druck nicht mehr halten kann, fällt das Papier runter …garnicht so einfach und Leonie schafft es auch nur kurzfristig die luft einzuhalten…
Pusteübungen:
Wattebällchen über den Tischpusten oder Vogelfedern
Styroporbällchen werden dann ein bischen schwerer
Seifenblasenpusten
durch einen Strohhalm blubberblasen machen
das klingt für uns alles sehr einfach, aber für unsere Kinder ohne Passy Muir ist das eine Herausforderung, den Luftstrom umzuleiten…
Zungenmuskulaturübungen:
Salzstangenessen ohne Hände, 2 Stufe Spagettis
aus Esspapier lustige Tiere Stanzen und diese auf der Zungenspitze tanzen lassen
Grimassen mit dem Mund schneiden: küssen, langes ohhhhhh, und aaahhhh, extremes grinsen etc…
die Zunge rausstrecken bis ans Kinn runter, links an die Backe, recht und an die Nasenspitze (1 Stufe)
2 Stufe entlang der Zähne…
so dieses sind einige Übungen für die Logo bzw. was unsere macht klingt lapidar und albern, aber wie gesagt, durch das spielerische hat Leonie sehr viel Spaß daran entwickelt, am Anfang konnte sie von dem allen nichts!!! Und mittlerweile ist sie besser wie ich 
Zu der autogenen Drenage:
wir machen das bei einer Krankengymnastik, diese Therapie ist ursprünglich glaube ich für mucovis…Kinder, damit sich der Schleim in der Lunge nicht festsetzen kann. Hauptsächlich machen wir Turnübungen und Ausdauertraining, Hindernissparkur ( an Ringen schaukeln, Trampolin springen, über einen Balken balancieren, 4 Stufen hoch klettern, runterspringen etc..) Leonie bringt man an die körperlichen Grenzen so das sie „aus der Puste“ ist, dadurch muß sie viel bewußter atmen und gleichzeitige Sekretlockerung. Die Ruhephasen nutzen wir durch festhalten ihres Brustkorbes auf eine ganz bestimmte Weise und lenken quasi damit die Atmung um, dadurch ist sie gezwungen nicht oberflächlich zu atmen (nur bis zum Brustbein), sondern bis in den Bauch hinein, folglich viel effektiver. Hiervon gibt es viele verschiedene handgriffe und das nennt sich dann wohl autogene Drenage, so hat man uns das als solches „verkauft“.
Wie gesagt ich gebe gerne Tel. Nr. weiter, dann kannst du dich oder die Logopädin oder jemand anders mal mit unseren auseinandersetzen…
Ich hoffe ich konnte dir es einigermaßen verständlich erklären 
lg Kerstin