Beiträge von kreis wie rund

    Hallo Sanne,


    die Frage stellt sich mir weshalb kein Demand-Saystem funktionieren soll wegen der Trachealkanüle. So wie ich die Sache sehe wird deine Tochter doch nur Nachts beatmet. Die Problematik eines Demand-Systems in Verbindung mit einer Trachealkanüle ist die Adaption. Über den Sauerstoffanschluß einer feuchten Nasen wird es wahrscheinlich nicht funktionieren, man müsste es mal mit einem Adapter zwischen feuchter Nase und Trachelkanüle versuchen.


    Zur Verwendung des Flüssigsauerstoffs stellt sich die Frage ob der Behälter nicht vorne zwischen den Füßen bzw. hinter den Füßen platziert werden kann, oder aber das Absauggerät wird auf den Rolli intrigiert und stattdessen transportieren die Schwestern den Flüssigsauerstoffbehälter.
    Eventuell müsste bei den ganzen Überlegungen auch darüber nachgedacht werden einen anderen Rolli in Erwägung zu ziehen.

    Hallo Sanne,


    der mobile Behälter für den Flüssigsauerstoff muss aufrecht transportiert werden, aufgrund der Konstruktion kann bei liegenden Transport Sauerstoff aus dem Behälter austreten.
    Die mobilen Behälter gibt es in unterschiedlichen Größen 0,4 L, 0,6 L und 1,2 L (jeweils ca. Angaben). Ein Liter Flüssigsauerstoff (LOX) entspricht in etwa 850 L in Gasform, dies bedeutet
    0,4 L (LOX) = 340 L in Gasform -> bei eine Entnahme von 2L/min = ca. 2 Stunden 45 Minuten Nutzungsdauer
    0,6 L (LOX) = 510 L in Gasform -> bei eine Entnahme von 2L/min = ca. 4 Stunden 15 Minuten Nutzungsdauer
    1,2 L (LOX) = 1020 L in Gasform -> bei eine Entnahme von 2L/min = ca. 8 Stunden 30 Minuten Nutzungsdauer

    Hallo Dirk,


    vielen Dank für die guten Wünsche.


    Habe mir für das neue Jahr auch für meinen Blog gute Vorsätze gefasst, so möchtte ich in lockerer Abfolge Begriffe aus der ausserklinischen Beatmung erklären und auch die Beatmungsformen.


    Da ich tagtäglich mitbekomme, als Mitarbeiter einer versorgenden Firma, was in der ausserklinischen Beatmung schief laufen kann, möchte ich dies auch öffentlich machen, in der Hoffnung es ändert sich etwas. Da ich niemanden an den Pranger stellen möchte werde ich keine Namen nennen, sei es von Pflegediensten, versorgenden Firmen, Krankenkassen oder sonst jemanden, auch ich bin nicht perfekt.
    Aus diesem Grund erscheint nirgendwo im Blog mein realer Name noch der Name der Firma bei der ich tätig bin.


    Wenn man wie ich, selbst bei einer in diesem Bereich tätigen Firma beschäftigt ist, ist so ein Blog eine ständige Gratwanderung. Deshalb kann ich einige Dinge die mich beschäftigen, z. B. Beschaffenheit und Umgang mit dem Material, nicht schreiben da die Pauschalen leider kein anderes Vorgehen zulassen.


    Der Blog hat ja den Untertitel "Informationen und Gedanken rund um die ausserklinische Beatmung", ich hoffe vielleicht etwas zu bewegen. Man kann es vielleicht auch als Frustbewältigung sehen.


    In diesem Sinne wünsche ich dir und deiner Familie ein schönes neues Jahr und natürlich allen hier Mitlesenden.

    Hallo,


    ich bin wie ich schon in miener Vorstellung schrieb in der Versorgung von Patienten (Kinder und Erwachsene) in der ausserklinischen Beatmung bei einer Firma tätig, seit 1994.


    In dieser Zeit habe ich in der ausserklinischen Beatmung viel erlebt insbesondere auch viele Veränderungen erlebt nur leider nicht immer zum besseren.
    Aus diesem Grund habe ich angefangen einen Blog zu schreiben um das was mich in diesem Bereich bewegt mitzuteilen.


    Wen es interessiert hier geht es zum Blog "ausserklinisch beatmet"


    Mit diesem Blog will ich alle ansprechen die mit ausserklinischer Beatmung zu tun haben Betroffene / Angehörige, Pflegekräfte / Ärzte und Mitarbeiter von versorgenden Firmen.
    Wenn jemand selbst gerne einen Beitrag schreiben möchte kann er gerne Kontakt mit mir aufnehmen.


    Ich hoffe mein Blog ist interessant für euch.

    Zitat von Simone

    Hallo zusammen,


    die Krankenkasse streicht uns für Romy´s Beatmungsmaschine die Einmalschläuche. Für die mobile Beatmung sollen wir nur noch einmal im Monat das Schlauchsystem wechseln dürfen. Obwohl der Hersteller schreibt, dass spätestens alle 7 Tage ein Schlauchwechsel vorgenommen werden soll. Zumal wir damit rausgehen, in den Kindergarten, Spileplatz usw...


    Welcher Hersteller; Beatmungsgerät, Schlauchhersteller oder versorgende Firma; schreibt das vor? In der Bedienungsanleitung zur LegendAir steht zum Schlauchsystem "Siehe Herstellerangaben", hier musst Du in den Beipackzettel schauen der dem Schlauchsystem beigelegt ist. Je nach Hersteller varieren die Zeiten zwischen 14 Tagen und einem Monat für das Trocken-Beatmungssystem. Die meisten versorgenden Firmen geben mittlerweile einen wöchentlichen Wechsel vor, was wohl eher dem Umsatz dient.


    Zitat von Simone

    Den Feinstaubfilter für die Maschine wechseln wir einmal in der Woche - das ist nun auch nicht mehr erlaubt! Einmal im Monat soll der nur noch gewechselt werden.


    Hier kommt es darauf an welchen Filter Ihr verwendet, da es zwei verschiedene Filter für die LegendAir gibt. Zum einem gibt es einem Filter der nur aus Schaumstoff besteht mit der Original-Artikelnummer 3804800, bei diesem empfiehlt der Hersteller der LegendAir folgendes:
    "nach 1500 h oder 6 Monaten intensiver Nutzung"
    Bei diesem Filter empfiehlt es sich zwei zu haben und diesen wöchentlich zu wechseln und zu reinigen, was bei diesem Filter möglich ist.


    Und dann gibt es noch einen Filter der aus Schaumstoff und einem zusätzlichen weißen Vlies besteht, mit der Original-Artikelnummer: 2963300, dieser kann nicht gereinigt werden. Hier empfiehlt der Hersteller der LegendAir:
    "Einmal monatlich oder häufiger bei starker Verschmutzung"


    Zitat von Simone

    Und der Grobstaubfilter (Pallfilter), den wir täglich gewechselt haben, sollen wir nur noch einmal in der Woche wechseln. An der mobilen Beatmung kann ich es ja vielleicht noch verstehen, aber am Gründler? Mit Befeuchtung und Erwärmung? Wie sieht es da mit Keimbildung aus?


    Bei dem Filter der zwischen Gerät und Beatmungsschlauch in der Inspiration sitzt hat sich eigentlich ein wöchentlicher Wechsel ergeben. Dieser Filter wird eigentlich nur von einer Seite wirklich belastet, nämlich von seiten des Gerätes. Dabei ist der größte Teil der Belastung Staub und Dreckpartikel die der Feinluftfilter des Gerätes nicht ausfiltert, daran zu erkennen das die dem Gerät zugewandte Seite sich gräulich verfärbt. Bei einer schnellen Verfärbung des Filters sollte er gegebenenfalls öfters gewechselt werden. Meines Wissens konnte eine Durchwachsung des Filters mit Keimen noch nicht nachgewiesen werden, dies gilt auch für die Verwendung in Verbindung mit dem Gründler Heizbefeuchter.


    Zitat von Simone

    Wie geht es euch? Wie oft wechselt ihr und wie kann man die Sesselpupser der Krankenkasse überzeugen?


    Überzeugen kannst Du die Leute von der Krankenkassen eigentlich nur wenn Du Ihnen ganz klar aufzeigst welche Wechselintervalle der Hersteller vorgibt und das die Vorgeben der Kasse diesen zuwider laufen. Zudem sollte man dann der Kasse auch mitteilen das man jegliche Verantwortung an die Kasse abtritt und dies inklusive der vorgegebenen Wechselintervalle schriftlich haben möchte, ansonsten die Wechselintervalle unverändert bestehen bleiben. Ausserdem solltest Du mit deiner versorgenden Firmea Kontakt aufnehmen damit sie Dir in der Argumentation gegenüber der Kasse hilft.

    Hallo,


    die Messung des Co2 kann entweder direkt an der Kanüle erfolgen oder auch zwischen Beatmungsschlauch und Gänsegurgel. Vorteil bei der letzten Anordnung der Sensor ist weniger belastet mit Sekret als direkt an der Kanüle. Die Unterscheide in der Messung sind zu vernachlässigen.


    Cordula - an dem N85 sollten sich eigentlich Grenzwerte für die Pulsoximetrie dauerhaft einstellen lassen, im Menü Alarmgrenzwerte ist SpO2 vorhanden, und die dort eingestellten Alarmgrenzen sind eigentlich dauerhaft gespeichert. Wenn wie bei euch die Werte die von euch eingestellt werden beim nächsten Einschalten des Gerätes nicht mehr vorhanden sind so sind im technischen Menü andere Werte hinterlegt worden, hier lässt sich eine dauerhafte Änderung nur von eurer versorgenden Firma ändern. Grundsätzlich ist aber ein seperates Pulsoxymeter der Kombination CO2- / SpO2-Messgerät vorzuziehen.
    Die Filterline's sollte man zwingend alle 3 Tage wechseln auch wenn ihr nur punktuelle Messung macht. Das hängt damit zusammen das Filterline mit der zeit wenn sie sich an der Luft befindet ihre Fähigkeit verliert Feuchtigkeit zu absobieren. Der geflochtene eigentlich weiße Bereich verfärbt sich mit der Zeit, das passiert auch bei original verpackten Filterline's wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist, oder sie falsch gelagert wurden. Wichtig bei der Verwendung der Filterline ist das der Schlauch immer nach oben weg geht. Eine reingigung der Filterline ist nicht vorgesehen. Der von dir bemängelte Standbay lässt sich im Menü ausschalten, wobei ich mir nicht sicher bin ob im Batteriebetrieb sich das Gerät nicht grundsätzlich in den Standby schaltet. Meines Wisssens schaltet sich das Gerät aber nur in den Standby wenn keine Messung erfolgt.


    anne - die Alarmfunktion für das inspiratorische CO2 lässt sich nicht komplett ausschalten aber über den Alarmwert FiCO2 kann man die Alarmgrenze verändern, hier empfiehlt es sich den Wert auf auf maximal zu stellen = 99. Sollte das nicht möglich sein so wird eine Änderung nur über das technische Menü möglich sein und dazu wird eure Medizintechnikfirma kommen müssen. Es ist schon richtig das der N-85 keine Alarmhistorie hat, abe er hat eine Trendanzeige wenn diese aufruft und die 30 Minuten Anzeige wählt sollte man / frau Rückschlüsse auf den Alarm ziehen können. Bei der 30 Minuten Trend-Anzeige wird alle 15 Sekunden ein Wert dokumentiert.


    Grundsätzlich ist es so, das die Filterline bei einer Beatmung mit Heizbefeuchter stark beansprucht wird und meist vor den 3 Tagen gewechselt werden muss. Zudem ist mit dem Nellcor keine permanente Messung zu empfehlen. Wie Anne schon schrieb ist ihr Gerät öfters mal zur Reparatur, das hängt damit zusammen das bei jeder Messung eine kleine Menge der Ausatemluft in das Gerät gesaugt wird. Die eingesaugte Luft wird zwar in der Filterline teilweise getrocknet, es kommt aber scheinbar immer noch genügend Feuchtigkeit ins Gerät, was dann zu Messproblemen führt. Von daher ist eigentlich zu empfehlen nur punktuelle Messungen zu machen und den Sensor nach jeder Messung aus dem System zu entfernen.

    Hallo,


    was heisst nicht beraten worden? Der Lieferant ist verpflichtet eine Einweisung durchzuführen bei der auch geschaut werden sollte welche Sensoren genutzt werden können. Dabei sollte auch darauf hingewiesen werden wie die Sensoren geklebt werden müssen.


    Wichtig ist das die Stelle an der, der Sensor verwendet wird gut durchblutet ist (heisst, der Fuß oder die Hand warm ist). Beim Kleben des Sensors ist es wichtig das er so geklebt das zum einem die beiden Messpunkt gegenüber liegen, sollte das nicht möglich sein ist der Sensor zu klein. Zudem muss er so geklebt werden das kein Licht unter den Sensor gelangt.


    Welchen Monitor habt Ihr genau, die Bezeichnung OXIMax ist eigentlich nur Bezeichnung der verwendeten Messtechnik, die Typenbezeichnung findet Ihr auf der Rückseite des Gerätes. Im allgemeinem sind die Nellcor Geräte / Meßtechnik eigentlich sehr gut und werden auch in Klinik bei Kindern verwendet. Die Erfahrungen die man gestern auf dem Elternbegegnungstag zuhören bekam waren so das ähnliche Erfahrungen auch mit anderen Monitoren / Meßtechniken auftreten. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen das mindestens 50% dieser Probleme in der Handhabung zu suchen sind, oder einfach ausgedrückt Anwenderfehler sind.


    Ihr solltet mit eueren Lieferanten nochmals reden und ihn bitten eine Lösung für das Problem zu finden, sollte das nicht helfen mit der Kasse reden und die Problematik schildern und darum bitten das das Gerät gegen ein anderes Gerät getauscht wird um die Probleme abzustellen. Letztendlich muss die Kasse eine bedarfsgerecht Versorgung sicherstellen und das bedeutet auch ein Gerät das die gestellte Aufgabe auch meistern kann.

    Hallo Nellie,


    Zitat von Nellie


    ......... Er soll Akkuleistungsprobleme haben, aber unsrer hält den ganzen Tag und ich liebe diesen Wasserbehälter, weil man so einfach nachspülen, ohne was aufzudrehen, extra mitnehmen zu müssen, usw.


    Das Tracheoport hat meines Wissens keine Akkuleistungsprobleme, die Probleme die bekannt sind mit dem Akku liegen in dem Bereich Ladung . Es hat sich heraus gestellt das wenn das Gerät / Akku warm ist der Akku nicht geladen wird, das kann passieren wenn das Gerät direkt vor dem Laden in Betrieb war oder anderweitig warm wurde. Dann muss das Gerät sich erst einmal abkühlen bevor es zu laden beginnt, leider ist am Tracheoport nicht erkennen ob er schon lädt oder noch wartet. Dadurch kann es vorkommen das der Ladevorgang sehr lange dauert und dadurch das Gerät nicht ausreichend geladen wurde.
    Bei älteren Geräten gab es Probleme mit dem Ein- / Ausschalter (ihr erinnert euch, Ostern 2007 :frowning_face: ).


    @Sanne
    Es müssen nicht beide Behälter am Gerät bleiben, aber es macht keinen Sinn auf den zweiten Behälter zu verzichten. Der zweite Behälter ist der Spülbehälter durch den dicht schließenden Deckel auch wirklich dicht. Nach dem Absaugen brauchst Du an diesem Behälter nur einen Stopfen zu öffnen den Fingertipp drauf zu stecken und ein wenig Wasser durch den Schlauch saugen. Bei den anderen Geräten muss man / frau immer noch einen zusätzlichen Behälter zum Spülen mitnehmen. Ausserdem ist die Tasche für den Tracheoport so konzipiert das, das Gerät mit beiden Behältern hinein passt.

    Hallo Cordula,


    am besten komme ich mal kurz vorbei, schicke mir mal deine Telefeon- / Handynummer per eMail oder PN, damit wir uns absprechen können.


    Siegen, Dr. Blickheuser kennt sich eigentlich auch gut mit der Elisée aus, da sie dort alle Kinder in der Kinderinsel mit Elisée beatmen. Ich könnte mir gut vorstellen das man dort erst einmal versucht die Elisée in Gang zu bekommen bevor man sich auf ein neues, dort unbekanntes Gerät einlässt. Bei argen Problemen vertrauen die dort auf die Fa. Börgel, da sie von denen alle Geräte haben. Dann kann ich auch bei Dir vorbei kommen :smiling_face:

    Hallo Cordula,


    die ClevAir ist jetzt seit 3 Jahren auf dem Markt und wird über die Firma MPV Truma in Deutschland vertrieben (Hersteller ist wohl die Fa. VersaMed die zu GE gehört), das heisst die liefern an die Fachhändler. Ende des Jahres 2008 hat es für die ClevAir einen Lieferstopp gegeben wegen Softwareproblemen, die durch eine neue Software im Februar 2009 wohl behoben wurden. Das Gerät hat meines Wissens bisher in dem Bereich der Heimbeatmung keinen wirklichen Zugang gefunden, das heisst man findet es so weit ich das überblicken eher selten in der Heimbeatmung.


    Das Gerät ist modular aufgebaut, es gibt ein Grundgerät das durch aufspielen von optionaler Software entsprechend erweitert werden kann, in diesen Fällen bedeutet das das die entsprechend zusätzliche Beatmungsform dem Gerät hinzugefügt wird.


    Ein Prospekt zur ClevAir kannst Du hier herunterladen
    http://www.mpv-truma.de/filead…r/Prospekt_ClevAir_de.pdf


    Was für Probleme hat Ihr denn mit der Elisée, kannst dich ja mal bei mir melden. Vielleicht kann ich Euch helfen.

    Hallo,


    bei den Kanülen spielt nicht nur der Außendurchmesser eine Rolle sondern auch die Biegung der Kanüle spielt eine wesentliche Rolle. Ein weiterer Punkt ist auch die Länge der Kanüle die sollte aber eigentlich bei beiden Kanülen gleich sein, es sei denn ihr habt die Long-Kanüle die wäre 6 mm länger.


    Die Shiley hat eine Biegung von 120° und hat zudem eine bewegliche Halteplatte, was zu einem recht guten Sitz der Kanüle in der Trachea führt.
    Die Bivona Kanülen haben lediglich eine Biegung von 105° und eine starre Halteplatte.


    Durch den Unterschied in der Biegung der Kanülen kommt es zu einer anderen Lage der Bivona Kanüle in der Trachea und somit wird dies auch anders von Mona wahr genommen. Durch die geringe Biegung der neuen Kanüle kann es sein das die Kanüle jetzt irgendwo an der Trachea anstösst und somit als unangenehm empfunden wird und auch zu einer vermehrten Sekretion führt.


    Das Mona die Bivona nicht mehr akzeptiert hat liegt sicher an der Biegung der Kanüle, da die geänderte Biegung schon beim Legen der Kanüle wahr genommen. Im allgemeinem ist die Shiley für Kinder eigentlich schon die besser Kanüle da sie für Kinder die physiologischere Form hat. Bei Erwachsene werden normalerweise Kanülen mit einer Biegung von 90 - 100° eingesetzt die dann optimal liegen. Das hängt damit zusammen das der Abstand von der Haut bis zur Trachea bei Erwachsenen größer ist, da das Unterhautgewebe dicker ist. Bei Kindern ist dieser Abstand in aller Regel eher kurz und somit benötigt man eine stärker Biegung für die optimale Lage der Kanüle.


    Ich hoffe das war einermaßen verständlich und hat noch mehr Licht ins Dunkele gebracht.

    Hallo,


    die Größe der Kanüle wird immer für den Innendurchmesser angegeben. Der Grund liegt darin das jeder Hersteller die Wände der Kanüle unterschiedlich stark gestalten. Der OD oder auch telweise als AD angegeben ist immer der äussere Durchmesser der Kanüle. Deshalb ist dein Eindruck richtig das die Kanüle mit einem OD von 6,5 leichter zu legen ist als die mit dem OD 6,7.


    Hierbei gilt zu beachten das eine Kanüle die eine zusätzliche Innenkanüle besitzt einen kleineren Innendurchmesser hat wenn die Innenkanüle eingesetzt ist. Das heisst, bei einer Kanüle in der Größe 6,0 ist mit eingesetzter Innekanüle der Innendurchmesser letztendlich nur 4,5 bis 4,0. Da wegen der besseren Vergleichbarkeit der Innendurchmesser immer für die eigentliche Kanüle angegeben wird.


    Ich hoffe das konnte ein wenig Licht in die Sache bringen.

    Hallo,


    als Klinik speziell für die Beatmung Kindern kann ich in Siegen die Kinderklinik empfehlen, die haben dort auch die Kinderinsel - eine Wohnstation für dauerbeatmete Kinder und Jugendliche. Dort am besten Kontakt zu Dr. Blickheuser aufnehmen. Siegen ist ja auch nicht ganz so weit weg von Köln.


    Infos zur Klinik gibt es hier: http://www.drk-kinderklinik.de/index01.htm


    Infos zur Kinderinsel gibt es hier: http://www.drk-kinderklinik.de/index_kinderinsel.htm


    Bei einer guten Versorgung über euere Medizintechnik sollten auch der Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit dem niedergelassenen Arzt in der Lage sein euch zu helfen, zumindest sollte er aber Empfehlungen geben können.

    Hallo Elke,


    mit der Elisée 150 seit ihr gut versorgt und das Gerät bringt in der Grundaussattung schon alles mit (Tasche, ext. Akku, O2-Adpter). Gerade bei Kindern ist es sinnvoll das Gerät mit Doppelschlauchsystem zu betreiben. Als Atemgasbefeuchter, ist notwendig weil die natürliche Atemgaserwärmiung und -befeuchtung durch die Tracheostomie ausgeschaltet ist, solltet ihr sehen das ihr den HumiCare 200 von Gründler bekommt. Dabei ist es wichtig das im Doppelschlauchsystem auch die Exspirationsblockheizung für die Elisée mitgeliefet wird.


    Wichtig ist das ihr darauf achtet das ihr einen Gerätewagen bekommt, an dem der Heizbefeuchter an einer Schiene befestigt werden kann. Zum einem deshalb damit er nicht herunterfallen kann und es so nicht versehentlich zur Dekanülisierung kommt, desweiteren muss der Heizbefeuchter immer tiefer stehen als das Beatmungsgerät.


    Als feuchte Nasen haben sich bei Kindern die Trach-Vent oder die baugleichen Thermovent T bewährt.